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Herzlich willkommen!

Ostern
Sein Aussehen war wie ein Blitz und sein Gewand weiß wie Schnee. (Mt 28,3)

So sehen die Frauen den Engel am Grab am Ostermorgen. Sie sind hingegangen, um dem Leichnam Jesu die letzte Ehre zu erweisen. Aber das Grab ist offen, der Stein weggewälzt und darauf sitzt dieser leuchtende Bote Gottes, heller als ein Blitz und weißer als Schnee. Was ist geschehen? Das Grab ist leer und Jesus nicht mehr da. Auferstanden zum ewigen Leben, aber in seiner bleibenden Gegenwart mitten unter ihnen. Zunächst noch sichtbar und greifbar im Auferstehungsleib, dann wirkmächtig verborgen und gegenwärtig beim eucharistischen Mahl in Brot und Wein.
Helle, Blitz, Leben und unfassbares Licht, da wo vorher Dunkelheit und Tod war. Weggewälzt der Stein der menschlichen Sünde, der den Weg zu Gott versperrt hat. Ein unvergänglicher Tag des Lebens hat begonnen und die Finsternis hat keine Macht mehr.
Die Antiphon "erat autem" bringt die lichtvolle Freude zum Ausdruck, die der Engel den Frauen vermittelt hat. Licht, das bis heute strahlt, in eine Welt, in der immer wieder die Finsternis die Macht zu übernehmen droht. Aber die Auferstehung Jesu bedeutet auch, dass die Finsternis niemals mehr Macht haben wird als das Licht.

Schatten über der Erde
drückend schwer
Verstummt der Gesang
und das freudige Lob
Still ist es geworden
auf der Erde allerorten
Doch inmitten der Finsternis
bricht ein Schimmer des Lichtes hervor

Der Stein ist weggewälzt
der Stein der Schuld
der schwer auf uns gelastet hat
Der Stein der Finsternis
der den Weg ins Licht
für uns versperrt hielt
Der Stein der Mauer
die uns trennte von Gott

Der Weg ist nun frei
hin zum Licht
zum Himmel empor
Der Erste der Entschlafenen
Jesus unser Herr
Er ging den Weg voran
hinaus aus dem Grab
zum Leben

Folgen wir der Spur seines Lichtes
das immer heller wird
bis es uns blendet
und ganz umfängt
mit seiner unendlichen Kraft
Erleuchte mich Herr mit deinem Licht
erleuchtete meine Nacht
mit dem Licht des Ostermorgens

Die Zeit ist da
aufzustehen vom Schlaf
Ich will eilen Dir nach Herr
auf dem Weg deines Lichtes
Hin zum Leben, zum Leben mit Dir
Und freudig verkünden:
Auferstanden ist der Herr
Jesus lebt, mein Herr und mein Gott
Osterzeit

Christus ist wahrhaft auferstanden! Halleluja!

So rufen die Christen seit frühesten Zeiten. Es ist ein Ruf der Hoffnung und der Zuversicht. Wenn ich glaube, dass Jesus wirklich auferstanden ist, dann weiß ich: das Leben ist stärker als der Tod, die Freude stärker als das Leid, das Licht stärker als die Finsternis.
Jesus ist mitten unter uns, auch hier und heute. Er hat Leiden und Tod bezwungen. Nun kann keine Macht der Finsternis mehr denen schaden, die an Christus Jesus glauben. Der Auferstandene wird uns durch alle Bedrängnisse, Leiden und Schmerzen dieser Welt hindurchführen in die Freude, das Licht und das Leben seiner Auferstehung.
Dafür danken wir in den Gottesdiensten mit dem frohen Osterlob "Halleluja". Das ist hebräisch und bedeutet: "Lobet den Herrn!" Mit dem Ostergruß "Frohe Ostern" geben wir die Freude über die Auferstehung Jesu Christi weiter.
Herr, deine Auferstehung öffnet uns das Tor zum Leben. Hilf uns, uns zu bereiten für das Leben mit dir und glaubwürdige Zeugen deiner Liebe zu sein, einer Liebe, die stärker ist als der Tod. Amen.

Herr, wir preisen dich für deine Auferstehung. Durch sie hast du die Welt mit Jubel erfüllt. Du hast den Tod bezwungen und das Leben neu geschaffen. Du hast das getan für uns. Du lebst, damit wir mit dir leben. Dir sei Preis und Ehre! Amen.
Vergebung

Gott verzeiht (Jes 31)

Denn ich vergebe ihre Schuld, an ihre Sünde denke ich nicht mehr. (Jer 31,34)

Schuld und Sünde, das sind Themen, über die nicht mehr viel gesprochen wird, aber sie sind deshalb lange noch nicht aus der Welt geschafft. In der Kirche ist es vielerorts zur Regel geworden, die alten strengen Regeln für Gewissenserforschung und Beichte weitgehend abzuschaffen. Das Motto lautet, "wir sind alle gut" und "lebe dein Leben". Doch es wird immer deutlicher, dass gerade die junge Generation, die nicht mehr mit dem von der Generation ihrer Eltern meist verpönten Thema Beichte aufgewachsen ist, neue Wege gefunden hat, Schuld zu entdecken und zu bestrafen.
Das Thema Schuld und Sünde gehört zum Menschen, und wenn es nicht mehr durch die Religion geregelt wird, schafft es sich auf andere Weise Raum. Die Botschaft des Christentums ist nicht, dass es Schuld und Sünde nicht gibt, sondern dass es einen Weg gibt, sie zu verzeihen. Schuld und Sünde können Leben zerstören. Wer mit seiner Schuld allein bleibt, fühlt sich oft verloren und ist verbittert. Der Gott der Christen ist ein Gott, der Schuld und Sünde verzeiht und so neues Leben schafft. Doch dabei ist es wichtig, dass der Mensch Schuld und Sünde erkennt, bereut und um Vergebung bittet.
Bereits im Alten Testament zeigt sich Gott als barmherzig und gnädig. Zwar wird gleich zu Beginn der Bibel die Geschichte vom Sündenfall und der Bestrafung des Menschen erzählt. Doch der Rest der Bibel ist voll von Berichten, wie Gott sich der Menschen erbarmt, sie ruft, vom Weg der Sünde anzulassen, und immer wieder Sünde und Schuld verzeiht. Schließlich nimmt Gott in seinem Sohn Jesus Christus selbst alle Sünde der Welt auf sich und trägt sie ans Kreuz.
Gott verzeiht, das ist die befreiende Botschaft gestern, heute und allezeit. Wenn wir in die Geschichte blicken sehen wir aber, dass die Menschen dieses Angebot Gottes oft nicht angenommen haben, sondern sich immer wieder in Schuld verstrickt haben. Doch wir brauchen nicht die Verdammungswut der heutigen Generation, um uns von der Schuld der Vorfahren zu befreien. Und wir tun den Menschen früherer Generationen unrecht, wenn wir sie nur nach heutiger Sicht beurteilen. Und wer weiß, wie spätere Generationen über unsere Zeit richten werden. Einige Verse vor dem obigen Zitat sind bei Jeremia die folgenden Worte Gottes überliefert, die in engem Zusammenhang dazu stehen:

In jenen Tagen sagt man nicht mehr: Die Väter haben saure Trauben gegessen und den Söhnen werden die Zähne stumpf. Nein, jeder stirbt für seine eigene Schuld; jedem Menschen, der die sauren Trauben isst, werden die Zähne stumpf. (Jer 31,29-30)

Es ist ein befreiendes Wort. Die Kinder jeder Generation sind nicht durch die Schuld ihrer Vorfahren gebunden, sie haben die Chance, es anders und vielleicht auch besser zu machen als ihre Eltern. Dabei ist stets zu berücksichtigen, dass sich auch die Zeiten ändern. Das Klima verändert sich, das politische Umfeld verändert sich, Machtstrukturen verschieben sich. Ich finde es ausgesprochen wichtig, immer einen genauen Blick auf die Geschichte zu werfen. Die Menschheit hatte immer mit Herausforderungen zu kämpfen, das alte Volk Israel genauso wie unsere Vorfahren und wir heute.
Menschen treffen immer wieder Entscheidungen, die ihre Zukunft beeinflussen. Nicht nur die großen Herrscher schreiben Geschichte. Auch wie sich viele einzelne einfache Menschen in der Gesellschaft entscheiden, hat eine große Tragweite. Hätten sich nicht so viele für das Christentum entschieden, selbst als das gesellschaftliche Nachteile mit sich brachte, hätte sich der christliche Glaube nicht in der ganzen Welt verbreitet. Ähnlich ist es mit vielen anderen Strömungen in der Geschichte.

Advent

Die Menschheit hat aber immer wieder auch Fehler gemacht. Die Entscheidung für den Krieg hat oft verheerende Folgen, Menschen haben oft ihre Macht ausgenutzt, um andere zu unterdrücken, und heute erkennen wir deutlich, welch zerstörerische Folgen die zügellose Ausbreitung der Industrialisierung für unsere Erde hat. Aber wenn sich etwas in der Geschichte entwickelt, sind die Menschen oft blind, die Folgen zu sehen, oft erkennt man diese erst nach einiger Zeit. Wir dürfen unsere Vorfahren nicht pauschal für ihre Fehler verurteilen - ich meine hier nicht irgendwelche Kapitalverbrechen, wenn sich in der Geschichte Hass und Gewalt ungebremst Raum verschaffen, solche Zeiten sollen uns natürlich als Mahnung dienen und abschreckendes Beispiel. Jede Generation hat die Chance, es besser zu machen, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen.
Heute werden Schuld und Sünde immer mehr von Gott getrennt. Gott bestimmt nicht den Lauf der Geschichte, das ist heute das Dogma. Wir brauchen keinen Gott. Aber ist das wirklich so? Ist Gott wirklich allein ein Konstrukt des menschlichen Verstandes, das die hochentwickelte Menschheit heute endlich abzulegen weiß? Ist der Mensch allein mit seiner Schuld, und der Verurteilung durch die Masse ausgeliefert, die sich heute vor allem in den sozialen Netzwerken zum Ausdruck bringt?
Als Christen glauben wir, dass der Mensch zwar seine Freiheit hat, dass Gott aber auch in die Geschichte eingreift. Die Welt ist voll von den Wundern, die Gott wirkt. Leider haben wir heute den Blick dafür verloren. Es gibt eine höhere Instanz als die Meinung der Masse. Der Mob, der sich zur Zeit der Römer an den blutigen Hinrichtungen von Christen ergötzt hat, sollte nicht Recht behalten. Nicht wer am lautesten schreit hat Recht. Nicht wer mit Gebrüll andere verurteilt ist gerecht.
Das Netz der Gerechtigkeit entsteht oft im Stillen und ich bin sicher, dass es auch heute unsere Gesellschaft durchzieht. In diesem Netz bin ich sicher aufgehoben, auch wenn ich falle und meine Schuld bereue weiß ich, dass es in diesem Netz Vergebung gibt. Das Internet sagt man ist ein Netz, das nie vergisst. Das Netz der Gerechtigkeit aber kennt Vergebung. Gott hält uns ewig in seinen Händen, und wenn unseren elektronischen Netzen einmal der Strom ausgeht, Gott bleibt. Auf ihn können wir uns immer verlassen.

Ijob

Ijob - Die Frage nach dem Leid

Ist nicht Kriegsdienst des Menschen Leben auf der Erde? Sind nicht seine Tage die eines Tagelöhners? Wie ein Knecht ist er, der nach Schatten lechzt, wie ein Tagelöhner, der auf seinen Lohn wartet. (Ijob 7,1-2)

Was ist der Sinn des Lebens? Diese Frage stellen Menschen immer wieder. Wahrscheinlich ist der Mensch das einzige Lebewesen auf der Erde, das dazu fähig ist, sich diese Frage zu stellen. Es gibt viele philosophische und theologische Abhandlungen zu diesem Thema, doch jeder Mensch muss selbst eine Antwort auf diese Frage finden. Oft drängt sich diese Frage gerade dann auf, wenn es nicht so glatt läuft im Leben.
So war es auch bei Ijob. Er wurde jäh aus einem sorglosen Leben gerissen. Er hatte großen Besitz, eine glückliche Familie, Gesundheit, alles war in Ordnung und darüber hinaus war er auch ein frommer Mensch, kein geldgieriger Geizhals, sondern einer, der mit seinem Vermögen gutes Tat und Gott ehrte. Und plötzlich verliert er alles. Durch Raub, Krieg und Naturkatastrophen wird sein gesamter Besitz vernichtet, seine Kinder sterben und er erkrankt an Aussatz. Von einem Tag auf den anderen ändert sich sein ganzes Leben.
Ijob ist erschüttert, versteht die Welt nicht mehr, versteht Gott nicht mehr. Er findet keine Antwort auf das "Warum?". Warum ist es so gekommen? Er war doch kein Sünder, sondern hat Gott die Ehre gegeben und anderen Gutes getan. Warum trifft ihn dieses harte Schicksal? Was ist der Sinn des Lebens? Was für einen Unterschied macht es, gut oder böse zu sein, wenn doch am Ende jeden Menschen das gleiche Schicksal treffen kann, wenn es den Bösen oft gut geht und den Guten schlecht?
Aus seinen ersten Reden spricht Trauer und Enttäuschung. Alles Glück und alle Freude scheinen so fern. Stattdessen nur Mühsal und eine große Leere. Wie ein Soldat oder Tagelöhner muss der Mensch jeden Tag fremde Befehle ausführen, muss endlos schuften und hat doch keinen Gewinn von seiner Mühe, nicht einmal für einen kurzen Moment ein ruhiges schattiges Plätzchen, an dem er verschnaufen kann.

So wurden Monde voll Enttäuschung mein Erbe und Nächte voller Mühsal teilte man mir zu. Lege ich mich nieder, sage ich: Wann darf ich aufstehen? Wird es Abend, bin ich gesättigt mit Unrast, bis es dämmert. Mein Leib ist gekleidet in Maden und Schorf, meine Haut schrumpft und eitert. (Ijob 7,3-5)

Wir kennen das, wenn das Leben einfach keinen Spaß mehr macht, wenn wir mit Bangen in die Zukunft sehen, wenn eine Krankheit uns quält, oder wenn etwas uns bedrückt, für das wir noch keine Lösung haben. Die Tage schleppen sich dahin, nichts macht so recht Freude, wenn es Morgen ist, warten wir schon auf den Abend, dass der Tag endlich wieder vorüber geht, aber auch die Nacht bringt keine Ruhe. Depression, Ermattung, Lustlosigkeit, das alles kann viele Ursachen haben. Born Out oder Bore Out, zu viel oder zu wenig an erfüllender Tätigkeit, aber auch Schicksalsschläge wie bei Ijob, all das kann uns aus der Bahn werfen.

Schneller als das Weberschiffchen eilen meine Tage, sie gehen zu Ende, ohne Hoffnung. Denk daran, dass mein Leben nur ein Hauch ist! Nie mehr schaut mein Auge Glück. (Ijob 7,6-7)

Ijob hat - noch - keine Antwort auf seine quälenden Fragen. Wird sein Leid jemals ein Ende finden? Wenn es so ist, dass die Guten und die Bösen, den Gerechten und den Sünder das gleiche Schicksal trifft, gibt es dann überhaupt einen guten und gerechten Gott, der sich um den Menschen sorgt? Oder hängt alles vom Schicksal ab, das es eine Zeit lang gut mit einem meint und einen dann wieder in die Abgründe des Lebens fallen lässt? Oder ist alles einfach nur Zufall, der von nichts und niemandem gesteuert wird, sondern einfach da ist? Woran können wir uns halten? Gerade heute scheinen wir wieder in einer Zeit des Wandels zu sein, in der immer neue Krisenherde ausbrechen und die Sicherheit immer mehr zu schwinden scheint.

Kein Auge gewahrt mich, das nach mir sieht, suchen mich deine Augen, dann bin ich nicht mehr da. Wie die Wolke, die entschwand und dahinzog, so steigt nie mehr auf, wer zur Unterwelt hinabstieg. Nie mehr kehrt er zurück in sein Haus, nie mehr erblickt ihn sein Ort. So will auch ich meinen Mund nicht zügeln, mit bedrängtem Geist will ich reden, mit betrübter Seele will ich klagen. (Ijob 7,8-11)

Eine große Verlassenheit spricht aus diesen Worten. Niemand schaut auf ihn, nicht einmal Gott. Und wenn Gott schaut, ist es zu spät, denn bis dahin ist Ijob verschwunden in den Tiefen der Unterwelt, die man damals als einen Ort der Gottferne ohne Wiederkehr gesehen hat. Aber dennoch: Ijob gibt nicht auf, er schreit seine Not hinaus und seine Fragen, seine Fragen an die Menschen und seine Frage an Gott nach dem Warum. Warum lässt Gott das Leiden zu, nicht nur für den Sünder als Strafe - das könnte man vielleicht noch verstehen - sondern auch das Leiden des Gerechten.
Dieses unaufhörliche Rufen Ijobs zeigt, dass er noch Hoffnung hat, dass er weiterhin an Gott glaubt und daran, dass Gott ihm eine Antwort auf seine Fragen geben kann. Und am Ende wird Gott selbst mit ihm sprechen und aus diesem Gespräch mit Gott wird Ijob eine neue Sicht auf sein Leben gewinnen. Wenn wir das Buch Ijob vom Anfang bis zum Ende lesen, so sehen wir, dass es Hoffnung gibt, Hoffnung für jeden Menschen, der meint, in seinem Elend festzustecken. Doch den Weg der Hoffnung muss jeder Mensch für sich selbst entdecken. Andere Menschen können da nur Beistand bieten, damit einer nicht allein ist in seinem Elend. Die Heilung aber kommt anderswo her.
Ijob wird es am Ende wieder gut gehen, er bekommt seinen Verlust hundertfach ersetzt und hat schließlich wieder ein glückliches Leben. Aber nicht immer geht die Zeit des Leidens irgendwann vorüber. Manchmal steht am Ende der vollkommene Untergang, die Katastrophe. Was also bleibt? Woran können wir uns halten in Zeiten der Krise, in Zeiten des Leids? Wir können zwar keine Antwort darauf geben, warum Gott das Leid zulässt, aber wir dürfen darauf vertrauen, dass Gott auch im Leid bei uns ist, dass er uns nie verlässt.
Gott ist bei uns, er füllt die Leere, die unsere Verzweiflung in uns hinterlässt. Der Mensch sucht nach dem Sinn des Lebens und diese Suche ist letztendlich eine Suche nach Gott, denn nichts auf Erden kann die Leere in uns auf Dauer füllen, nichts auf Erden kann uns dauerhaft sicheren Halt geben. Durch Unterhaltung und Konsum können wir zwar kurzzeitig Freude gewinnen, andere Menschen können uns wertvolle Erfahrungen schenken, aber letztlich ist all dies vergänglich. Allein Gott kann uns die Erfüllung schenken, nach der wir uns sehnen. So kann gerade auch das Leid das Tor sein, durch das Gott zu uns kommt und uns mehr schenkt, als wir jemals verlieren könnten.

Durch die Falltür unserer Leere tritt Gott ein. Wenn wir ihn auch anfangs nicht einlassen, wird er doch die Unzufriedenheit und Einsamkeit in uns verstärken, bis wir ihn schließlich annehmen als Gast unserer Seele und ihren ewigen Gastgeber. (Fulton J. Sheen)